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Brandenburger Tor

Wappengeschmückter Triumphbogen, 1770 zur Erinnerung an den Siebenjährigen Krieg von Gontard (Stadtseite) und Unger (Feldseite) in Anlehnung an den römischen Trajansbogen gestaltet. Die Brandenburger Straße, Hauptachse der zweiten barocken Stadterweiterung, ist Fußgängerzone (Volksmund: "Broadway"). Die meisten der zweigeschossigen Häuser mit schön restaurierten Fassaden stammen aus der Zeit von 1733-39; Ecke Lindenstraße die Alte Wache, ein frühklassizistischer Bau mit eindrucksvollem Skulpturenschmuck (1795-97).

Schloss Babelsberg

Neugotisches Sommerschloss, von Schinkel in Anlehnung an Schloss Windsor entworfen, 1844 abweichend von Schinkels Plänen fortgeführt, 1845-49 von J. H. Strack als spätromanische Schlossburg vollendet. Einige Räume der Kaiserin Augusta sind zu besichtigen. Der zugehörige 130 ha große Park auf hügeligem Gelände im Winkel zwischen Tiefem See und Glienicker Lake ist neben Sanssouci und Neuem Garten der dritte große Landschaftsgarten im Stadtkreis Potsdam. 1833 begann Lenne mit der Anlage, von 1843 an übernahm Hermann Fürst von Pückler-Muskau die weitere Ausgestaltung im Stil eines englischen Gartens.

Von den zum Schloss gehörenden Dependancen ist u. a. das Kleine Schloss am Ufer des Tiefen Sees (erbaut 1841/42) erwähnenswert, heute Café.

Schloss Cecilienhof

Um mehrere Höfe gelagerter Fachwerkbau im englischen Landhausstil 1913-16 erbaut und nach der Kronprinzessin benannt. Als Tagungsort der Potsdamer Konferenz 1945 ist das Schloss in die Geschichte eingegangen, ein Teil der Räume dient als Gedenkstätte dieses Ereignisses.

Schloss Charlottenhof

Zweigeschossiges klassizistisches Gebäude mit dorischem Säulenportikus (1826-29 errichtet); Umbau eines älteren Gutshauses nach Entwürfen Karl Friedrich Schinkels im Stil eines antiken Landsitzes. Im Innern des Schlosses ist noch die originale Einrichtung erhalten, z. B. das Kupferstichzimmer oder das zeltförmige Schlafzimmer der Hofdamen. Beachtenswert sind romantische Gemälde von Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus und Carl Blechen. Der Park Charlottenhof wurde nach Entwürfen von Lenné im Stil eines italienischen Renaissancegartens angelegt; nahe dem Schloss ein "Dichterhain" mit Hermen von Goethe, Schiller, Herder, Wieland, Ariost, Tasso, Dante und Petrarca (1851 von Gustav Bläser).

Schloss Sanssouci

Langgestrecktes spätbarockes Gebäude, nach Entwürfen von Knobelsdorff 1745-47 errichtet. Mittelpunkt im Innern ist der ovale Marmorsaal, westlich davon Gästezimmer und "Voltaire-Zimmer", östlich die Aufenthaltsräume des Königs mit Konzertzimmer und der prächtigen Bibliothek im Rundpavillon; reiche Ausstattung an Möbeln, Plastiken, Gemälden und Spiegeln, mit Stuckaturen und Edelhölzern. Seit August 1991 ist eine Gruft auf einer der Weinbergterrassen neben dem Ostflügel letzte Ruhestätte für Friedrich den Großen.